So „raten“ die Gläubigerschutzverbände
Viele Unternehmer wissen nicht, dass ihre Unternehmensdaten einem Rating beim KSV, Creditreform, AKV unterzogen werden. Wie bei den Banken wird man einer Bonitätsklasse zugeordnet, die das Ausfallsrisiko zwischen „kein Risiko“ und „Insolvenz“ angibt. Das Ergebnis wird entweder in Buchstaben (zB AAA) oder in (Index-)Punkten angegeben.
Als Basis dienen vor allem der veröffentlichte Jahresabschluss, Selbstauskunft sowie die Beobachtung des Zahlungsverhaltens. Es wird auch in Datenbanken wie Insolvenzdatei oder Gewerberegister recherchiert.
Jeder Gläubigerschutzverband und jede Bank hat ihr eigenes Ratingverfahren. Kennzahlen aus dem Jahresabschluss wie Eigenkapitalquote oder fiktive Schuldentilgungsdauer sind aber in jedem Rating wichtig.
Tipps:
- Lassen Sie sich Ihr aktuelles Rating geben und betreiben Sie aktive
Informationspolitik.
- Nutzen Sie ein gutes Rating als Werbemittel. So punkten Sie bei Ihren Lieferanten, Kunden etc.
Infos:
www.ksv.at
www.creditreform.at
www.akv.at (keine Info über Rating)