
Um „alle Güter“ messbar zu machen, wird ein repräsentativer Warenkorb zu einem Index zusammengefasst. Wichtig für die Messung ist neben der Auswahl der Güter auch deren Gewichtung. Derzeit wird die Inflation durch den Verbraucherpreisindex (VPI) 2005 gemessen.
Im VPI 2005 befinden sich 770 Waren und Dienstleistungen, die auf Basis von zwölf Verbrauchergruppen ermittelt wurden. Dabei gehen die Produkte so in die Tiefe, dass zB Tiefkühlpizza mit 0,08 % und Herrenbademode mit 0,01 % einfließen.
Die Bedeutung dieser Indizes ist vielfältig: Die jährlichen Lohnverhandlungen orientieren sich am VPI 2005. Auch viele Dauerverträge haben Preisklauseln, die auf dem VPI basieren. Hier kommt es auf die Auswahl eines sinnvollen Index an, wie beispielsweise Großhandels- oder Baukostenindex. Vor allem bei der Euro-Einführung wurde die Inflation als besonders hoch empfunden. Die „gefühlte Inflation“ lag deutlich über der amtlichen Inflationsrate.
Abruf der Indizes und des Warenkorbes:
www.statistik.at > Preise